
Das Konzept des "Rotowipers" beruht auf einer rotierenden, mit einem Totalherbizid getränkten Walze, die Unkrautpflanzen gezielt befeuchtet. Die Walze dreht sich entgegen der Fahrtrichtung und bestreicht dadurch die Blattunterseite des Unkrauts. So wird eine schnelle Aufnahme des Hebizid´s ermöglicht.
Das Gerät besteht im Wesentlichen aus gegen die Fahrtrichtung rotierenden Walzen, die mit Pflanzenschutzmitteln befeuchtet sind. Durch die Rotation der Walzen wird ein Abtropfen auch bei starker Durchfeuchtung erfolgreich verhindert. Selbst beim schnellen Durchfahren von Furchen waren fast keine Abtropfungen zu beobachten. Dem 120 l Behälter wird ca. 1 l Spüli zugegeben. So wird erreicht, daß sich auf der teppichbespannten Rolle ein Schaum bildet, der zur Kontrolle der Feuchtigkeit dient. Der Mittelverbrauch schwankt sehr stark, so daß die Dosierung des Mittels auf die Walzen per Hand vorgenommen wird. Die Schaumbildung hilft, den Feuchtigkeitszustand abzuschätzen.
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| 12m Arbeitsbreite | mitunter sind doch viele Schosser zu finden | |
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| Die moderne Schosserbekämpfung | ||
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Anbau: an 80 PS Schlepper, aber durch niedriges Gewicht des Rotowipers auch Einsatz von kleineren Schleppern möglich, Achtung, Bodenfreiheit sollte recht hoch sein Arbeitsbreite: 12 m 2. Behandlung nach 8 Tagen in Gegenrichtung sinnvoll Kostenaufwand: je nach Schlaggröße und Einsatzumfang 45 Euro/ha bis 70 Euro/ha (incl. Pflanzenschutzmittel, Schlepperkosten, Arbeitskosten) |
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