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Beispielhafte Grundwasserschutz -maßnahmen



Stickstoffdüngung im Herbst - besteht ein Bedarf?  

"Die Düngemittel sind im Rahmen guter fachlicher Praxis zeitlich und mengemäßig so auszubringen, dass 1. die Nährstoffe von den Pflanzen weitestgehend ausgenutzt werden können und damit 2. Nährstoffverluste bei der Bewirtschaftung sowie damit verbundenen Einträge in die Gewässer weitestgehend vermieden werden." Dies ist die allgemeine Aussage der Düngeverordnung zum Thema Düngemitteleinsatz. Die Vorgabe, dass die ausgebrachten Nährstoffe von den Pflanzen weitestgehend ausgenutzt werden sollen, ist hierbei der Kernsatz.

übersetzt in die pflanzenbauliche Praxis bedeutet dies, dass Nährstoffe nur dann ausgebracht werden dürfen, wenn eine Ausnutzung derselben durch einen Pflanzenbestand gegeben ist. Eine Ausnutzung durch die Pflanzen liegt nur dann vor, wenn

  1. die Pflanzenbestände zum Düngezeitpunkt oder danach einen entsprechenden Nährstoffbedarf haben und
  2. dieser Nährstoffbedarf nicht bereits durch andere Nährstoffquellen wie zum Beispiel die natürliche Bodennachlieferung oder Nachlieferung aus Ernterückständen und Wirtschaftsdüngern gedeckt werden kann. 

 

Stickstoffbedarf im Herbst

Vor allem im Herbst müssen vor Ausbringung einer Düngergabe diese Gesichtspunkte besonders bedacht und in die Planungen einbezogen werden, um Umwelt- und hier besonders Grundwasserbelastungen durch überflüssige Düngergaben zu vermeiden.

Wintergetreide nimmt im Herbst nur einen relativ geringen Teil seines gesamten Nährstoffbedarfes auf. So liegen zum Beispiel die Stickstoff-Bedarfszahlen für den Zeitraum nach der Aussaat bis zum Vegetationsbeginn im Frühjahr für Wintergerste bei rund 20 bis 40 kg N/ha und für Winterweizen zwischen 5 und 20 kg N/ha. Raps dagegen nimmt zwischen 25 und 80 kg N/ha auf.

Zwischenfrüchte können je nach Witterungsbedingungen,  Aussaattermin und Art im Herbst Stickstoffmengen von 20 bis 80 (100) kg N/ha binden. Im Mittel von "Normaljahren" sollte hier mit einer N-Aufnahme rund 40 kg N/ha kalkuliert werden (versch. Autoren).
 

Wie kann dieser Stickstoffbedarf im Herbst gedeckt werden?

Nach der Ernte der Hauptfrüchte ist der Boden im allgemeinen tiefgründig ausgetrocknet und enthält eine gewisse Menge an "Reststickstoff" der vorangegangenen Frucht. Die Niederschläge im Herbst führen zu einer Wiederbefeuchtung des warmen Bodens. Dies schafft ideale Bedingungen für die Bodenlebewesen, die im Frühherbst eine große Menge an Stickstoff aus dem Bodenvorrat freisetzen können. Die mineralisierten Stickstoffmengen im Herbst sind unter sonst gleichen Bedingungen um so höher, je regelmäßiger der Boden mit organischer Substanz - sprich Wirtschaftsdüngern - versorgt wird.
 

Dies bedeutet:

Auf regelmäßig mit Wirtschaftsdüngern versorgten Flächen reicht der "Reststickstoff" und die Stickstoffnachlieferung zur Versorgung der Winterfrüchte aus. Einzig zu Körnerraps kann eine geringe N-Düngung im Herbst sinnvoll sein. Eine Stickstoffdüngung oder Güllegabe zu Winterweizen muss in jedem Fall als eine nicht ordnungsgemäße Landbewirtschaftung angesehen werden. Dies gilt um so mehr für Flächen mit Vorfrüchten, die meist eine größere Menge an Reststickstoff hinterlassen, wie dies bei Raps, Mais und Leguminosen der Fall sein kann. Annähernd ebenso problematisch ist eine herbstliche Düngung der Gerstenbestände zu beurteilen.

Grundsätzlich kann also gelten:

  • Auf Flächen viehhaltender Betriebe mit regelmäßiger Wirtschaftsdüngerausbringung ist eine Düngung der Hauptfrüchte im Herbst (mineralisch oder in Form von Wirtschaftsdüngern) maximal bei Körnerraps in geringen Mengen sinnvoll. Die in  Gülle vorhandene Stickstoffmenge kann mit Hilfe eines Quantofix-Schnelltestes rasch und kostengünstig bestimmt werden.
  • Eine Wirtschaftsdüngerausbringung zu Wintergetreide entspricht in solchen Fällen nicht den Anforderungen der Ordnungsgemäßen Landwirtschaft
  • Eine organische Düngung sollte in diesem Zusammenhang in Verbindung mit Zwischenfruchtanbau erfolgen.
  • Viehlose Betriebe deren Bodennachlieferung geringer ist, können zu Körnerraps im Frühherbst eine N-Düngergabe geben; die Stickstoffdüngung von Wintergetreide ist auch hier nicht notwendig und belastet die Umwelt.
 

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Bodenuntersuchung wichtiges Hilfsmittel zu einer ökonomischen und 
umweltgerechten Landbewirtschaftung

Zu einer betriebswirtschaftlich optimalen und gleichzeitig für die Umwelt verträglichen Landbewirtschaftung gehört eine an den Bedarf der Pflanzen und die Bodenvorräte angepasste Düngung. Dies gilt sowohl für die Düngung mit Wirtschaftsdüngern als auch für die Verwendung von zugekauftem Mineraldünger. Mit Hilfe unterschiedlicher Bodenprobenahmen lässt sich das Ziel einer bedarfs- und umweltgerechten Düngung erreichen.

Grundlage für die bedarfsgerechte Düngung ist die genaue Kenntnis des Nährstoffbedarfes, den die angebaute Frucht auf jedem einzelnen Schlag hat. Der Nährstoffbedarf ist zum einen von der Höhe des erwarteten, durchschnittlichen Ertrages abhängig. Dieser lässt sich aus der Ertragserwartung und den Nährstoffgehalten, die aus Tabellenwerken, wie sie z. B. im Leitfaden zur Umsetzung der Düngeverordnung in Hessen enthalten sind, bestimmen. Zum anderen bestimmen aber die Nährstoffvorräte im Boden ganz entscheidend die Höhe der über organische und mineralische Dünger zu verabreichenden Nährstoffmengen. Aus diesem Grund bringt die genaue Kenntnis der Bodenvorräte Aufschlüsse über die schlagbezogen zu verabreichende Düngung.

Für die Nährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium gilt, dass auf Schlägen, die nur mittel oder sogar gering mit Nährstoffen versorgt sind, deutlich über dem Entzug der Pflanzen liegende Nährstoffmengen verabreicht werden sollten, um die Bodenvorräte langfristig anzuheben. Auf der anderen Seite können auf Schlägen, die sehr hoch oder extrem hoch mit Nährstoffen versorgt sind, die Düngergaben für einen gewissen Zeitraum halbiert oder sogar ganz unterlassen werden, um die Nährstoffvorräte abzureichern.

Die Bodenproben für die Grundnährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium, an denen auch der pH-Wert zur Kalkbedarfsermittlung bestimmt wird, können prinzipiell das ganze Jahr über gezogen werden, außer nach einer kurz vorher verabreichten Düngung. Im Herbst und über Winter ist, wenn der Boden nicht stark gefroren ist, ein optimaler Zeitraum für die Entnahme dieser Bodenproben. In dieser arbeitsärmeren Zeit ist der Boden gut durchfeuchtet und die Entnahme ohne große körperliche Anstrengung möglich. Auf jedem Ackerschlag wird an mindestens 20 Stellen mit einem Bohrstock bis in eine Tiefe von 30 cm Boden entnommen. Dieser wird in einem Eimer gesammelt und zum Schluss intensiv miteinander gemischt. Eine kleine Teilprobe von ca. 200 g wird in Kästchen oder Beutel abgefüllt, leserlich beschriftet und beim Landwirtschaftsamt zur Analyse abgegeben. Im Zuge der Umsetzung der Düngeverordnung sollte kein Landwirt vergessen, dass bis zum 31.12.2000 für alle Schläge über 1 ha diese Informationen vorliegen müssen.

Zu Vegetationsbeginn empfiehlt sich die Entnahme von Nmin-Proben als Grundlage einer Düngeempfehlung zur bedarfsgerechten N-Düngung zu Vegetationsbeginn. Mit der Aufdüngung des Bodens auf einen kulturartenspezifischen Sollwert wird sowohl einem überangebot an Stickstoff als auch einem Mangel zu diesem Zeitpunkt vorgebeugt.

Für die Nmin-Beprobung wird am besten mit einem dreiteiligen Bohrstock-Set der Schlag in den Tiefen 0-30 cm, 30-60 cm und 60-90 cm beprobt. Auf Flächen mit einer Größe unter 1 ha werden 12 Einstiche für eine Mischprobe, auf Flächen über 1 ha jeweils mind. 16 Einstiche je Mischprobe vereinigt. Die Bodenprobe muss nach der Entnahme im Probenahmebehälter gut gekrümelt und durchmischt werden. Aus dieser homogenisierten Bodenmenge werden ca. 500g in einen Probenahme-Beutel gefüllt und sofort in eine Kühlbox gelegt. Die Nmin-Proben müssen ständig gekühlt bei max. 4 °C aufbewahrt werden. Ist die Zeit zwischen Probenahme und Analyse länger als 3 Tage, müssen die Proben bei -18 °C eingefroren werden, um eine Mineralisation zu vermeiden. Auch diese Proben können beim Landwirtschaftsamt zur Analyse abgegeben werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass diese Proben in den dort vorhandenen Kühl- und/oder Gefriergeräten gelagert werden. Innerhalb ca. einer Woche wird dem Einsender das Ergebnis der Beprobung und die Düngeempfehlung zugesandt.


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N-Tester für die Spätgabe bei Winterweizen nutzen

Mindererträge oder zu hoher Stickstoffaufwand (N) bei der N-Spätgabe kosten jeden Landwirt bares Geld. Zuviel Stickstoff gefährdet die Umwelt. Zu wenig Stickstoff bringt Mindererträge. Beides schadet letztendlich dem Portemonnaie. Nur mit einer hohen Effizienz der N-Düngung lassen sich der ökonomische Höchstertrag erreichen und ökologische Belastungen vermeiden. Der Hydro-N-Tester kann dabei helfen, die zu gebenden Stickstoff-Düngermengen zu den entsprechenden Wachstumsstadien besser zu bemessen.

Im zeitigen Frühjahr helfen Nmin-Bodenuntersuchungen dem Landwirt seine 1. Stickstoffgabe optimal zu gestalten. Bei den folgenden Düngungsterminen (Schossen oder Spätdüngung des Getreides) ist dagegen viel Erfahrung und schlagspezifisches Wissen nötig. Probleme treten beispielsweise dann auf, wenn Pachtflächen neu hinzukommen. Dem Landwirt fehlen zu diesen Schlägen meist jegliche Erfahrungswerte. Das Chlorophyllmessgerät kann dabei eine wichtige Hilfestellung sein, die Fläche besser kennen zu lernen. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass mit dem Hydro-N-Tester lediglich der momentane N-Ernährungszustand der Kulturpflanze aufgezeigt wird. Die zukünftige Stickstoffversorgung der Pflanze lässt sich damit nicht vorhersagen. In Extremsituationen, etwa bei lang anhaltender Trockenheit, werden aufgrund eingeschränkter N-Aufnahme der Pflanzen eventuell vorhandene Nmin-Vorräte im Boden nicht erfasst. Zur Interpretation des Messwertes und der daraus abgeleiteten Düngeempfehlungen müssen neben den Erfahrungen des Landwirtes unbedingt auch das Ertragspotential des Standortes, die bisherige N-Düngung und das Nachlieferungspotential des Bodens oder der Vorfrucht berücksichtigt werden. Der Hydro-N-Tester eignet sich für alle gängigen Wintergetreidesorten.  Für die Erzeugung von Qualitätsweizen sind zusätzlich die Empfehlungen der Züchter zu beachten.

Diesen Spagat zwischen der Gefahr von Lagergetreide und Mindererträgen gut zu meistern bzw. die Düngung ihrer Bestände ökonomisch und ökologisch zu optimieren kann mit Hilfe des Hydro-N-Testers gelingen. Landwirte die Interesse am Einsatz dieses Gerätes haben, können sich an die Berater des Gewässerschutzprojektes wenden.

 


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Gülle und andere Wirtschaftsdünger sinnvoll ausbringen

 In der Düngeverordnung sind für das fachgerechte Ausbringen von Gülle und anderen organischen Wirtschaftsdüngern besondere Grundsätze festgeschrieben. So soll beispielsweise bei der Ausbringung stickstoffhaltiger flüssiger Wirtschaftsdünger eine Ammoniakverflüchtigung durch bodennahe Ausbringung vermieden werden. Auch die herrschende Witterung (Temperatur und Sonneneinstrahlung) spielt eine wichtige Rolle. Außerdem dürfen auf Ackerland nach der Ernte der Hauptfrucht die flüssigen stickstoffhaltigen Düngemittel nur zu Feldgras, Grassamen, Untersaaten, Herbstaussaaten einschließlich Zwischenfrüchten oder bei Strohdüngung ausgebracht werden. Hier beträgt die Höchstmenge 40 kg Ammonium-Stickstoff (NH4-N) oder 80 kg Gesamt-Stickstoff je ha.

Um die Inhaltsstoffe der eigenen Wirtschaftsdünger besser einschätzen zu können, ist es sinnvoll, diese in bestimmten Abständen untersuchen zu lassen. Da von der Probennahme bis zum Vorliegen der Analyseergebnisse erfahrungsgemäß 1-2 Wochen vergehen, sollte die Probe früh genug entnommen werden, damit die Ergebnisse pünktlich zur Ausbringung vorliegen.

An zwei Beispielen soll aufgezeigt werden, wie groß die Unterschiede der Stickstoffmengen in Güllen und damit auch die Mengen die laut Düngeverordnung ausgebracht werden dürfen, sein können.

Probe 1: 5,0 kg Gesamt-N/m²

Probe 2: 4,0 kg Gesamt-N/m²

Bei maximal anrechenbaren Ausbringungsverlusten von 20% ergibt sich für Probe 1 noch 4,0 kg Gesamt-N/m² und für Probe 2 noch 3,2 kg Gesamt-N/m². Das heißt bei Einhaltung der Höchstwerte von 80 kg Gesamt-N/ha darf der Landwirt im 1. Fall höchstens 20m²/ha und im 2. Fall höchstens 25m²/ha Gülle ausbringen.

Berücksichtigt man weiterhin den Stickstoffbedarf der einzelnen Kulturen vor Winter, so zeigt sich, dass vor allem Zwischenfrüchte (Nichtleguminosen) und Körnerraps noch relativ viel Stickstoff aufnehmen können, während Getreide nach Getreide schon deutlich weniger braucht. Wird Getreide nach Blattfrüchten angebaut, so sind die Rest-Stickstoffmengen im Boden für die Ernährung vor Winter meist völlig ausreichend, eine zusätzliche Düngung sowohl aus pflanzenbaulicher wie auch aus ökologischer Sicht Unsinn. Eine sehr gute Verwertung der Gülle lässt sich aber auch auf Grünland erzielen.

Für eine optimale Verwertung von Wirtschaftsdüngern ist es außerdem sehr wichtig, ausreichend Lagerkapazitäten vorzuhalten, damit die Dünger bei Pflanzenbedarf und nicht bei Lagerknappheit ausgebracht werden.

Verschiedene Zwischenfrüchte (Weidelgras, Raps u.a.) können sehr gut als Futter eingesetzt werden oder als Gründüngung dienen. Die Einarbeitung der Zwischenfrüchte auf leichten Böden sollte aber erst nach dem 15. 11. erfolgen, um eine Mineralisierung und Verlagerung (Auswaschung) der Nährstoffe vor Winter zu verhindern. Eine andere Möglichkeit ist, die Zwischenfrüchte (Senf, Phacelia o.a.) über Winter auf der Fläche zu belassen, um dann im Frühjahr eine Mulchsaat zu Mais oder Zuckerrüben durchzuführen. Die Zwischenfrüchte konservieren somit wertvolle Nährstoffe für die Folgefrucht über Winter, verbessern die Bodenstruktur und beugen gleichzeitig durch die gute Bodenbedeckung der Erosion vor.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass in den Wirtschaftsdüngern noch jede Menge ökonomische und ökologische Reserven liegen, die durch Nährstoffanalysen, ausreichend Lagerkapazitäten und optimale Einsatzzeitpunkte ausgeschöpft werden können.

 


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Einrichtung von Düngefenstern für die N-Düngung

Um die Nachlieferung aus dem Boden besser abschätzen zu können, kann das Anlegen von Düngefenstern sehr hilfreich sein.

Prinzip:

  • Beobachtung von Blattaufhellungen auf einer kleinen repräsentativen Fläche des Gesamtschlages mit geringfügiger reduzierter N-Düngung als Merkmal für die N-Bedürftigkeit (drohender N-Mangel) des Gesamtschlages.

 

Anlage:

  • Auf einer repräsentativen Kleinfläche des Schlages (keine Extremstellen wie Vorgewende), bei großen, inhomogenen Schlägen auch an zwei Stellen

  • In der Fahrspur wird auf einer Länge von 20 - 25 m (durch zwei Stangen gekennzeichnet) bei der 1. Frühjahrsdüngung eine um die Hälfte verringerte N-Düngung durchgeführt. Dies ist einfach durch Schalten in einen schnelleren Gang oder teilweise Schließen des Düngerstreuers möglich.

 

Beobachtung des Düngefensters:

  • Bei Exaktstreuern befindet sich das Düngefenster genau zwischen den Stäben, bei Schleuderstreuern bzw. Gülle-/Stallmistkopfdüngung hinter den Stäben.

  • Farbaufhellungen im Fenster zeigen einen N-Mangel früher als der Gesamtschlag, dem Bestand des Gesamtschlages steht noch die Düngungsdifferenz (z.B. 20 kg N) zur Verfügung.

  • Jetzt kann die Anschlussdüngung für den Gesamtschlag rechtzeitig unter Berücksichtigung der Witterung vorgenommen werden. Bei der Anschlussdüngung erhält eine Hälfte des Düngefensters die volle N-Gabe, hier kann wiederum die drohende N-Mangelsituation für den Gesamtschlag erkannt werden. An der anderen Hälfte des Düngefensters, das zum zweiten Termin nicht gedüngt wird, kann an der Wiederbegrünung die Mineralisation verfolgt werden.

 

Grenzen:

  • Eine Auswertung der Düngefenster ist bis zum 2-Knoten-Stadium möglich (EC-Stadium 32), bis dahin ist auch die Phase der größten Unsicherheit bei der N-Düngung vorüber.

  • Keine Farbaufhellung im Düngefenster bedeuten entweder, dass eine sehr hohe N-Nachlieferung aus den Bodenvorräten erfolgt oder dass die 1. Frühjahrsdüngung erheblich zu hoch war.

  • Die Höhe der Spät-N-Gabe ist mit dem Düngefenster nicht abschätzbar.

Abbildung 1: zum Anlegen des Dünge-         Abbildung 2: Das mit Schildern abgesteckte 
fensters wird der Schlepper mit dem             Düngefenster zeigt Aufhellungen, während 
Exaktstreuer einfach einen Gang hoch-         der andere Teil des Schlages noch ausreichend 
geschaltet.                                                         mit Stickstoffversorgt ist ein Hinweis, dass 
                                                                            die N-Vorräte bald erschöpft sind.

Bildquelle:

Graß, K.: Der Stickstoff. Möglichkeiten und Grenzen der Stickstoffdüngung. Hrsg.: Fachverband Stickstoffindusterie, Frankfurt/Main

 


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Ausbringung von Wirtschafts- und Sekundärrohstoffdüngern nach der Ernte
 

Nach der Ernte der Hauptfrucht sind bei der Ausbringung von Wirtschafts- und Sekundärrohstoffdüngern die Vorgaben der Düngeverordnung (DVO) zu beachten.

Die genannten Düngemittel dürfen nach der Ernte der Hauptfrucht nur ausgebracht werden, wenn Feldgras, Grassamen, Untersaaten, Herbstaussaaten einschließlich Zwischenfrüchte angebaut werden oder eine Strohdüngung durchgeführt wird.

Aus Sicht des Gewässerschutzes ist das Ausbringen der Wirtschaftsdünger auf aktiv begrünten Flächen der Strohdüngung stets vorzuziehen.

Die maximale Ausbringungsmenge darf 40 kg NH4-N bzw. 80 kg Gesamt-N nicht überschreiten.

Bei der Ausbringung sind folgende Punkte zu beachten:

  1. Wirtschafts- und Sekundärrohstoffdünger nach Möglichkeit bei niedrigen Temperaturen, bedecktem Himmel und Windstille ausbringen. Wird Gülle zum falschen Zeitpunkt ausgebracht, geht ein großer Teil des Ammoniumstickstoffs in Form von Ammoniakemissionen verloren. Dem Landwirt entstehen dadurch Nährstoffverluste und es kommt zu einer unerwünschten Umweltbelastung. Die Verluste können bei Gülle je nach Art, Ausbringungstechnik und Witterungsverhältnissen bis zu 95% des ausgebrachten Ammoniumstickstoffs betragen. Besonders Rindergülle, bei höheren Temperaturen auf mit Ernteresten bedecktem Boden ausgebracht (> 10° C), kann zu hohen Verlusten führen. Die Verluste von Schweinegülle sind ca. um die Hälfte bis 2/3 geringer. Dabei empfiehlt sich der Einsatz von Schleppschläuchen, um die Geruchsbelästigung zu reduzieren.
    Auf unbestelltem Ackerland ist Gülle, Jauche, Geflügelkot oder flüssiger Sekundärrohstoffdünger (z. B. Klärschlamm) unverzüglich einzuarbeiten, d. h. direkt am Tag der Ausbringung oder bei Ausbringung am Abend spätestens am folgenden Vormittag.
  2. Voraussetzung für einen grundwasserschonenden Einsatz ist die Anpassung des Viehbesatzes an die zur Verfügung stehende Fläche (1,5 DE/ha) und die Anpassung der Lagerkapazitäten für Wirtschaftsdünger an die betrieblichen Bedingungen, so dass eine ausreichend große Lagermöglichkeit geschaffen wird, um die Gülle zu pflanzenbaulich und ökologisch sinnvollen Zeitpunkten ausbringen zu können (z. B. durch die Schaffung von Gemeinschaftsanlagen). Die Verwendung von geeigneten Applikationstechniken (z. B. Schleppschläuche) in Verbindung mit überbetrieblichem Maschineneinsatz (z. B. Güllekette) können diesen Forderungen Rechnung tragen und mit dazu beitragen, die Betriebskosten zu senken.
  3. Es sollten hofnahe Flächen nicht wesentlich stärker mit Wirtschaftsdüngern versorgt werden als solche in größerer Entfernung zum Betrieb. Wird der Wirtschaftsdünger ungleichmäßig nur auf bestimmte Flächen ausgebracht, kommt es auf solchen Flächen zu überdüngung, obwohl der DE-Besatz im Betriebsmittel nicht zu hoch ist.
    In Veredlungsbetrieben ist oftmals nicht der Stickstoff-, sondern der Phosphatgehalt der begrenzende Faktor für die Ausbringungsmengen. Ist der Boden in den Gehaltsklassen C und D oder gar E, wird dadurch die mögliche Applikationsmenge bestimmt.
  4. Um einen überblick über die in der Gülle und Jauche vorhanden Nährstoffe und damit die Menge die ausgebracht werden darf zu bekommen ist es wichtig, von Zeit zu Zeit eine Analyse durchführen zu lassen.

Im Rahmen des Beratungsprojektes "Flächendeckende gewässerschonende Landbewirtschaftung" besteht für alle Landwirte des Landkreises Wetterau die Möglichkeit, eine kostenlose Stickstoffanalyse ihrer Gülle und Jauche durch die Mitarbeiter der Beratungsprojekte mittels eines Quantofix N-Volumeter durchführen zu lassen. Mit Hilfe dieses Gerätes kann der Ammoniumstickstoff direkt vor Ort bestimmt und die Menge an Gülle, die im Herbst noch ausgebracht werden darf errechnet werden.

Für eine Vollanalyse (pH-Wert, Stickstoff, Phosphat und Kalium) können die Proben an die HLVA nach Kassel weitergeleitet werden.

Nachfolgend ist eine Beispielrechnung für die Ausbringungsmenge von Gülle aufgeführt, bei entsprechender Analyse mit Hilfe des Quantofix:

Die folgende Auflistung zeigt den Bedarf an pflanzenverfügbarem Stickstoff (Ammonium-N) im Spätsommer und Herbst.

Zwischenfrüchte (Nichtleguminosen) und Körnerraps:    40 kg NH4-N/ha

Getreide nach Getreide (Wintergerste)                            30 kg NH4-N/ha

Getreide nach Getreide (WW, WiRo, Tri)                         20 kg NH4-N/ha

Getreide nach Blattfrüchten                                                   0 kg NH4-N/ha

Pflanzenbaulich und wasserwirtschaftlich sinnvolle Ausbringungszeiträume für Gülle sind in der anliegenden Tabelle aufgeführt.

                 

 

Kultur

Jul.

Aug.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

Mär.

Apr.

Mai

Jun.

width="206"

Winterweizen / Winterroggen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wintergerste

 

 

 

 

1)

2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Winterraps

 

 

 

 


 

1)

2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommerraps

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommergetreide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Braugerste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2)

 

Rüben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mais

 

 

 

 

 

 

 

 

3)

 

 

 

 

 

 

4)

Kartoffeln

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

5)

 

Zwischenfrucht

 

 

 

 

 

2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6)

 

 

Strohrotte

 

 

 

 

 

7)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feldgras

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dauergrünland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 = sehr gute Ausnutzung

 

 = gute Ausnutzung

1) auf Standorten, wo Herbst-N-Gabe erforderlich
2) maximal 40 kg anrechenbarer N/ha
3) ab März Nitrifikationshemmer zusetzen
4) ab Juni Ausbringung mit Schleppschläuchen und Einarbeitung
5) nur Industriekartoffeln
6) überwinternd zur Futternutzung
7) in der Regel nicht notwendig

Pflanzenbaulich und wasserwirtschaftlich sinnvolle Ausbringungszeiträume für Gülle 
(Quelle: Frede und Dabbert 1998)

 


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Winterraps - Auswirkungen auf das Grundwasser?
 

Dr. Uwe Richter (Ingenieurbüro Schnittstelle Boden), Dr. Christof Braun, Thomas Kinkel (Maschinenring Wetterau), Dr. Matthias Peter (Ingenieurbüro Schnittstelle Boden)

 

Der Winterraps wird auch in Zukunft trotz sinkender Flächenprämie und Deckungsbeiträge eine bedeutende Stellung in der Fruchtfolge behalten. Aus Sicht des Gewässerschutzes spielt Winterraps im Herbst als Hauptfrucht und als Vorfrucht eine besondere Rolle.

 

Segen im Ansaatjahr

Der Winterraps nimmt durch seine rasche Jugendentwicklung nach der Aussaat bis zu seiner gewünschten Entwicklung des 8-Blatt-Stadiums den im Boden vorhandenen Stickstoff sehr gut auf und konserviert dadurch große Mengen dieses Nährstoffs vor dem Beginn der winterlichen Sickerwasserperiode. Auf diese Weise werden Stickstoff-Austräge in tiefere Schichten bzw. ins Grundwasser vermindert. Dies zeigen auch Untersuchungsergebnisse von geringen verlagerungsgefährdeten Rest-Stickstoffgehalten im Spätherbst (Abb. 1).

 

Die Stickstoffmengen, die der Raps aufnimmt, können als nicht genutzter Reststickstoff aus der Bewirtschaftung der Vorfrucht vorliegen oder auch aus Vorräten im Boden stammen, deren Umsetzung beispielsweise durch eine Stoppelbearbeitung angeregt wurde. Häufig steht dem Raps aber auch ein zusätzliches Stickstoffangebot zur Verfügung, in Form von organischen Düngern (z. B. Gülle) zugeführt wurde. Eine herbstliche mineralische N-Düngung ist in der Regel nicht notwendig. Die organischen Stickstoffmengen, die nach der Ernte ausgebracht werden dürfen, verwertet der Raps - neben Zwischenfrüchten und Ackerfutterbeständen - deutlich besser als alle anderen Wintergetreidearten. Getreide nach Blattfrüchten darf keinen Stickstoff aus organischen Düngern bekommen.

 

Die Rapspflanze bildet eine Pfahlwurzel, welche die Ackerkrume tief durchdringt und damit Wasser und Nährstoffe auch aus tieferen Bodenschichten sehr gut aufnehmen kann. So ist der Winterraps in der Lage, entsprechend tiefgründige Böden über 120 cm mit seinem Wurzelwerk zu durchziehen und Wasser sowie Nährstoffe auch aus diesen Bodenschichten zu verwerten. Wegen der langen Wachstumszeit/ Bodenbedeckung (11 Monate) und des stark ausgeprägten Wurzelsystems wird die Bodengare gefürdert. Der Raps besitzt somit einen hohen Vorfruchtwert für nachfolgende Kulturen.

Abb. 1:    Nmin-Werte im Boden (0-90 cm) Mitte Dezember unter Hauptfrucht Raps bzw. unter Beständen mit Vorfrucht Raps

 

Probleme nach der Ernte?

Mit den Ernterückständen des Raps (Wurzeln, Stängel, Schotenwände und Blätter) verbleiben bis zu 120 kg Stickstoff (N) pro ha auf dem Acker, die teilweise in einer Form vorliegen, die für mikrobielle Umsetzungen sehr gut geeignet sind. So kann bei entsprechend guten Umsetzungsbedingungen (pH-Wert optimal, hohe Bodentemperaturen, genügend Feuchtigkeit, ausreichend Luftzufuhr) ein Teil des Stickstoffs aus den Ernterückständen schon im Herbst nach der Ernte des Raps freigesetzt werden. Da die Folgefrucht nach Raps auf den besseren Standorten in aller Regel Winterweizen, auf den schlechteren Standorten Triticale oder Winterroggen ist, kann von den freigesetzten Stickstoffmengen im Herbst durch diese Folgefrüchte nur noch ein kleiner Teil von max. 20-25 kg N/ha verwertet werden. Die Folge hiervon sind häufig sehr hohe Rest-Stickstoff-Gehalte nach dem Anbau von Winterraps (vgl. Abb. 1).

 

Was kann nun der Landwirt tun, um die im Rapsstroh vorhandenen Stickstoffmengen vor einer Auswaschung in Form von Nitrat in das Grundwasser zu schützen und für die Folgefrucht nutzbar zu machen? Betriebswirtschaftlich unrentabel und mit Sicherheit nicht in der Praxis umsetzbar wäre eine Umstellung der Fruchtfolge. So könnte nach dem Raps eine Zwischenfrucht angebaut werden (möglicherweise durch den Ausfallraps), die möglichst spät im Winter umgebrochen wird. Im Frühjahr folgt dann ein Sommergetreide (Sommerweizen).

 

Einfluss der Stoppelbearbeitung

Eine praxisnähere Methode ist eine Beeinflussung der Stickstofffreisetzung aus dem Stroh im Herbst durch die Stoppelbearbeitung. Versuche vom Ingenieurbüro "Schnittstelle Boden" und vom Beratungsprojekt "gewässerschonende Landbewirtschaftung im Landkreis Wetterau" zur Bodenbearbeitung nach Winterraps haben gezeigt, dass mit zunehmender Häufigkeit der Bearbeitung, unabhängig vom eingesetzten Gerät, auch die Reststickstoffgehalte zunehmen (s. Abb. 2). In den Versuchen wurden mit den betriebsüblichen Geräten Stoppelbearbeitungen im mehrwöchigen Abstand bis zur Aussaat der Folgefrucht (i.d.R. Winterweizen) durchgeführt. Hierbei zeigt sich, dass im Mittel über alle 13 Versuchsstandorte in verschiedenen Untersuchungsjahren mit jeder Bearbeitung ein Anstieg der Reststickstoffgehalte im Herbst verbunden war. Ursache hierfür ist die ständige Lockerung des Bodens, die eine Verbesserung der Luftzufuhr zur Folge hat und somit die mikrobielle Umsetzung anheizt. Gleichzeitig wird der aufgelaufene Ausfallraps, der in der Lage wäre, die freigesetzten Stickstoffmengen zumindest teilweise zu verwerten, immer wieder in den Boden eingearbeitet. Ohne Stoppelbearbeitung führt die fehlende Lockerung des Bodens zu einer nur geringen Freisetzung von Stickstoff aus den nicht eingearbeiteten Ernterückständen, der dann von dem eher spärlich aufgelaufenen Ausfallraps aufgenommen wird. Mit jedem weiteren Bearbeitungsgang wird die Mineralisierung weiter angeregt und der Stickstoff aufnehmende Pflanzenbestand zerstört.

 

Der Einfluss der Stoppelbearbeitung auf die Reststickstoffgehalte im Herbst ist jedoch nur dann von entscheidender Bedeutung, wenn nicht andere Faktoren wie Trockenheit, Nässe oder Kälte die Umsetzung der Ernterückstände im Boden begrenzen.


 

Abb. 2:    Nmin Gehalte(kg N/ha) von Bodenbearbeitungsversuchen nach Körnerraps, 13 Standorte


Analoges gilt für den Anbau von Erbsen und Bohnen. Im Unterschied zu Winterraps, dessen hohe Reststickstoffgehalte vor allem durch die hohe Düngung und den hohen N-Anteil in der auf der Fläche verbleibenden Pflanzenmasse bedingt sind, hinterlassen Erbsen- und Bohnenwurzeln neben stickstoffreichem Stroh zusätzlich durch die abgestorbenen Knöllchenbakterien hohe Stickstoffmengen im Boden.

Zur Verringerung der Gefahren für Umwelt und Grundwasser nach Raps, aber auch Körnerleguminosenanbau, können daher folgende Empfehlungen ausgesprochen werden:

  • um den Mineralisierungsvorgang im Herbst nicht zusätzlich zu beschleunigen, sollte nach der Ernte nur einmalig nach dem ersten Auflaufen des Ausfallraps eine flache Bodenbearbeitung erfolgen. Eine einmalige Bodenbearbeitung ist ausreichend, um die Folgefrucht pfluglos bestellen zu können.
  • der Ausfallraps sollte erst spät vor der Bestellung der Folgefrucht eingearbeitet werden, da dieser in der Lage ist, noch viel Stickstoff aus dem Boden aufzunehmen.
  • Wenn Wintergetreide als Folgefrucht nach Raps angebaut wird, sollte dieses eher früh gesät werden, damit es noch relativ viel Stickstoff aufnehmen kann.
  • in Viehbetrieben kann der Rapsaufwuchs im Herbst zur Fütterung genutzt werden; Nährstoffüberhänge werden so vom Feld abgefahren und hagern die Fläche auf diese Weise zusätzlich aus
  • auf alle Fälle ist es wichtig, bei der Düngung der Folgefrucht nach dem Raps die im Boden vorhandenen und aus dem Boden bzw. den Ernterückständen  nachgelieferten Nährstoffe mit zu berücksichtigen. Dies kann sehr gut über die Anlage und Beobachtung von Düngefenstern erfolgen.


Fazit

Im Jahr der Aussaat ist der Raps von den Winterfrüchten diejenige, die noch am meisten Stickstoff aufnimmt und so vor einer Auswaschung in das Grundwasser schützen kann. Im Herbst nach der Ernte des Raps muss der Landwirt versuchen, die N-Nachlieferung aus dem Stroh durch nur wenige Bodenbearbeitungsmaßnahmen zu begrenzen, um ein ansteigen der Rest-N-Gehalte zu verhindern.


Bild 1:   Je nach Bearbeitungshäufigkeit verändert sich auch das Erscheinungsbild der Ausfallrapsfläche. Links 3 x, rechts 2x gegrubbert, rechts außen 1x gegrubbert und Nullparzelle


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18.04.2013
Maiszünsler Bekämpfung mit Trichogramma
Eine Altrnative zur chemischen Bekämpfung des Maiszünslers ist der Einsatz von Trichogramma (Schlupfwespen).
Bei uns können Sie sich über Einsatz und Erfolg informieren, sowie Bestellungen aufgeben. » lesen
21.03.2013
RTK-Signal ist jetzt verfügbar!
Das RTK-Signal steht ab Frühjahr 2013 unseren Landwirten zur Verfügung! » lesen
04.03.2013
Fahrsicherheitstraining 2013
Der ADAC und die DLG bieten auch dieses Jahr wieder ein Fahrsischerheitstraining speziell für Landwirte an.
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28.08.2012
Erfahrungen Cultandüngung 2011
Erfahrungen Cultan-Düngung 2011
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