Marktinformation 24.09.2025

Welt:

Argentinien strich vorübergehend seine Exportzölle auf Agrarprodukte (bis zum 31.10.2025) um Dollarwährung einzunehmen, das ließ sich China anscheinend nicht entgehen und buchte nach Schätzung von StoneX bis zu 1 Mio.t Sojabohne für Lieferung November. Das brachte den gesamten Markt gestern unter Druck und die gedachte Bodenbildung war zunichte. Auch für den Weizen und Mais ist Argentinien nun in verschieden Ländern noch lukrativer gepreist und verdrängt US- und EU-Ware.

 

Europa:

Die Exporte aus der EU laufen weiter nicht... Die Regionalen Probleme bleiben weiter bestehen. Auf den vorderen Monaten lässt sich in der Wetterau kaum noch Ware umsetzten, besprochen werden 

eigentlich nur noch Termine ab Januar. Gemeinsam mit der schwächelnden Matif fallen auch die Prämien im physischen Markt, da das Angebot weiter die Nachfrage übersteigt.

Die EU verschiebt das „Entwaldungs-Gesetz“ erneut um 1 Jahr - das drückt Rapsschrot zusätzlich.

 

Schwarzmeer Region:

Die Schätzung der russischen Weizenernte wächst weiter. SovEcon gab in der letzten Schätzung 87,2 Mio.t an, das sind 4-5 Mio.t mehr als im Vorjahr. Begründet durch sehr gute Erträge in Sibirien. Die Weizenexporte normalisieren sich, die Verzögerung durch die schwächeren Erträge in Südrussland sind erledigt.