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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

Wetter, Wetter, Wetter lautet das Thema. In Argentinien bleibt es eher trocken und warm, so dass einige Analysten inzwischen nur noch von einer Sojaernte in Höhe von 47-48 Mio. t ausgehen (USDA bisher noch 54 Mio. t). Da Argentinien der größte Sojaschrotexporteur der Welt ist, hat dies bei Sojaschrot zu massiven Preisaufschlägen geführt. Für Brasilien werden jedoch die Erwartungen wöchentlich nach oben korrigiert: so gehen die neuesten Schätzungen von einer neuen Rekordernte von über 115 Mio. t aus (bisher 110-112 Mio. t). Über Nordosteuropa baut sich aktuell eine Kältezone auf, wobei noch nicht klar ist wie weit diese in 8-14 Tagen uns und unsere Nachbarländer trifft und ob es nun doch noch Frostschäden gibt. Bisher sind die Pflanzenzustände laut EU-Prognoseeinheit MARS überwiegend gut bis sehr gut. Die Weizenexporte der EU waren in der letzten Woche mit nur 82.000 t unterirdisch schlecht und durch höhere Weizenimporte in der Summe sogar negativ. Die Maisimporte liefen mit 209.000 t weiter flott.

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Mit Veröffentlichung der neuen Schätzung des Statistikamtes für die kanadische Ernte gerieten die Agrarbörsen mächtig unter Druck. Die Weizenernte soll in Kanada mit fast 30 Mio. t ca. 2 Mio. t höher ausfallen als bisher geschätzt. Für Canola (Raps) wurde die Ernte auf 21,3 Mio. t angehoben (Erwartung 20,2 Mio.). In Argentinien/Paraguay bleibt es die nächsten 10 Tage trocken und heiß. Dies könnte Sojaschrot weiter befestigen.

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Der festere Euro sorgt für Druck am Weizen und Rapsmarkt. Das Wetter in Brasilien wird vorteilhafter, so dass Sojabohnen zu letzt unter Druck standen. Das französische Landwirtschaftministerium hat die Rapsernte 2017 durch eine geringere Fläche leicht nach unten korrigiert (5,35 Mio. t statt bisher 5,5 Mio. t). Die UFOP geht für 2018 von einer 1,9 % niedrigeren Rapsfläche für Deutschland aus. Dies wird hauptsächlich mit den schwierigen Aussaatbedingungen in Norddeutschland begründet.

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