Börsenkurse

Die Kurse werden mit 15-minütiger Verzögerung angezeigt. Nach dem Login erscheinen hier Ihre individuellen Ab-Hof Preise. Durch Klicken auf die Kurszeile kommen Sie zum Chartverlauf der letzten 12 Monate.

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Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr, Börse:NYSE Liffe Paris. Die Daten sind 15 Minuten zeitverzögert.

Welt:

Seit gestern veröffentlicht das USDA wieder wöchentlich seine Bestandsbewertungen in den USA. Die Weizenbestände werden zu 56% mit „gut bis sehr gut“ bewertet, das ist die höchste Bewertung für Weizen seit 4 Jahren. Im Vergleich, zum Vorjahr wurden gerade einmal 27% mit der gleichen Bewertung ausgestattet. China will bis 2030 seine jährliche Getreideproduktion um 50 Mio.t steigern, unter anderem auch durch die stetig wachsende Fläche Ertragsstarkem GMO Mais. 

 

Europa:

Erneut taucht die Debatte über Importzölle und Quoten für ukrainische Agrarerzeugnisse auf, diese schließen bisher aber keinen Weizen oder Gerste ein und sind somit völlig irrelevant für die Getreidepreise. Der Absatz beim Futterweizen läuft wieder schleppend, die Mühlen versuchen alterntiges Geschäft bis Anschluss Ernte aufzuschreiben, da der Abstand neue zu alter Ernte noch immer weit auseinander liegt. 

 

Schwarzmeer:

Die Weizenverkäufe russischer Landwirte haben in den letzten Monaten nachgelassen. Es wird damit gerechnet, das einige ihre Ware bis in die neue Ernte überlagern. 

 

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Welt:

Das Analysehaus StoneX reduzierte seine Schätzung der Sojabohnenernte in Brasilien gegenüber der letzten Schätzung um 0,75 Mio.t auf 150,8 Mio.t. Das sind 4,2 Mio.t weniger als das USDA angibt. Die Sojaernte ist laut AgRural zu 74% abgeschlossen. Die US Bestände für das 1. Quartal 24 fallen gegenüber dem Vorjahr beim Weizen um 3,7 Mio.t (+14,9%) höher aus, für Mais um 14 Mio.t (+12,7%), Soja um 4,4 Mio.t (+9,5%). Die Bewertungen liegen jeweils im oberen Bereich der Erwartungen des Marktes.

 

Europa:

Strategie Grains reduzierte seine Schätzung für EU Raps der Ente 2024 um 0,2 Mio.t auf 18,1 Mio.t., das sind knapp 10% weniger als im Vorjahr. Allerdings wird mit höheren Importen aus Australien gerechnet. Die Produktion der europäischen Sonnenblumensaat soll um +10% gegenüber dem Vorjahr auf 10,7 Mio.t anwachsen. 

 

Schwarzmeer:

Die ukrainischen Getreide und Ölsaatenexporte fallen im März 24 mit 7 Mio.t um 0,5 Mio.t geringer aus als im Vorjahr. Es sollte allerdings bedacht werden, dass im Vorjahr noch größere Bestände vorhanden waren. Insgesamt konnte sich der Export über die Odessa Häfen um 1,3 Mio.t auf 5 Mio.t steigern. Hoffen wir das das so bleibt und der Landweg nach und nach unattraktiver wird. 

 

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Welt:

In der vergangenen Woche senkte die Buenos Aires Stock Exchange seine Erwartung für die argentinische Maisernte um 2,5 Mio.t auf 54 Mio.t, zur Erinnerung, das USDA schätzt die Maisernte zuletzt auf 56 Mio.t. Zum schwachen Vorjahr ein Produktions Plus von 18 Mio.t. Und wäre noch immer ein Rekordjahr. 

Europa:

Gestern wurde der monatliche Bericht der EU Kommission Mars veröffentlicht, demnach wird für Deutschland ein durchschnittlicher Ertrag von 7,67 t/ha Weichweizen erwartet, +2% gegenüber dem 5 Jahresschnitt. Für Frankreich werden 7,08 t/ha erwartet, -4 % gegenüber dem 5 Jahresschnitt. Die Rapserträge in Deutschland entsprechend mit 3,63 t /ha dem 5 Jahresschnitt. In Frankreich soll der Ertrag mit 3,34 t/ha 6% über dem Schnitt liegen. Betont wurden die schwierigen Aussaatbedingungen. Der physische Markt nahm die Kurssteigerungen nicht vollumfänglich mit, der Druck alter Ware ist noch zu groß. Coceral senkte gegenüber der letzten Schätzung im Dezember für die Ernte 2024/25 die Weichweizenernte in Europa um 2,6 Mio.t. auf 123 Mio.t, Raps wurde um 0,2 Mio.t auf 19,1 Mio.t gesenkt.

Schwarzmeer:

Anhaltende Eskalation im Russland-Ukraine Krieg, brachten die Märkte am Freitag in Aufruhr, das sorgte für eine Positionsglättung der Fonds und resultierte in steigenden Preisen. Reaktionen auf politische Themen sind meist nicht sehr nachhaltig oder langlebig. 

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